Nach den Eulen folgen die Hornissen

TV Hochdorf erwartet zum letzten Hinrunden-Heimspiel die VTV Mundenheim

Nur eine Woche nach dem Derby bei den Junioreulen, der TSG Friesenheim II, steht mit der Partie gegen die VTV Mundenheim für die Pfalzbiber, das nächste tierische Duell an. Im vorletzten Heimspiel des Jahres 2018 (Freitag, 20:00 Uhr, TVH-Sportzentrum) trifft die Mannschaft von Trainer Steffen Christmann mit den Pfalzbibern auf den derzeitigen Tabellen-Fünften, die Hornissen aus dem Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim. Bis auf Dominik Lenz und Jonas Kupijaj kann Christmann wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Ein Derby, das schon in der Regionalliga und in der dritten Liga für viel Brisanz sorgte. Die Begegnung gegen die Hornissen wird im Vergleich zur Aufgabe vor Wochenfrist bei der TSG Friesenheim II deutlich schwerer werden. Die Mannschaft von Trainer Andreas Reckenthähler befindet sich derzeit in glänzender Verfassung und konnte bis auf die knappe Niederlage (26:29) gegen den Tabellenzweiten SF Budenheim in den letzten sechs Spiel stets punkten. Mit aktuell 16:10 Punkten gelten die Hornissen, die in der vergangenen Saison einen personellen Umbruch eingeleitet haben, als die Überraschung der Liga und stehen derzeit auf dem sechsten Platz. Kaum eine Mannschaft dürfte jünger als die Hornissen sein. „Nach einigen Abgängen und dem Zugang von ausschließlich jungen Spielern hat sich die Mannschaft inzwischen so stabilisiert, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen. Die knappe Niederlage gegen Budenheim hat gezeigt, wozu diese junge, spielstarke Mannschaft in der Lage ist“, sagte Cheftrainer Steffen Christmann. Die Handschrift seines Kollegen Andreas Reckenthäler, der nach dem vorzeitigen Ende als Cheftrainer bei der TSG Friesenheim II das Erbe von Marco Tremmel angetreten hat, der derzeit in Diensten der HSG Worms ist, ist deutlich zu erkennen. „Es macht viel Freude diesen jungen Spielern zuzusehen, die sich schnell in der Oberliga etabliert haben“, so Christmann. So werde seine Mannschaft auch von der ersten Minute an auf das Spiel fokussiert sein. „Das wird definitiv kein Selbstläufer, Mundenheim wird versuchen uns das Leben schwer zu machen“. Für die Pfalzbiber zählt auch im Derby nur einen Sieg. „Wir wollen unser erstes Zwischenziel, in diesem Jahr ungeschlagen zu bleiben, erreichen“. Um dies zu realisieren, wird auch Roko Peribonio, der vor Wochenfrist pausierte, wieder in den Kader zurückkehren. Nur Dominik Lenz und Jonas Kupijaj werden auch diesmal fehlen. Dafür dürften die beiden Talente Sebastian Jochem und Patrick Müller wieder dabei sein.