Pfalzbiber erwarten Wormser Drachen

Nach dem vor Wochenfrist die SG Saulheim bei den Pfalzbibern zu Gast war, empfängt der TV Hochdorf, der aktuelle Spitzenreiter der Handball-Oberliga, diesmal eine weitere Mannschaft aus Rheinhessen. Mit der HSG Worms gastiert ein Team, das vor Wochenfrist mit einem Auswärtserfolg bei der HSG Eckbachtal ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Trainer Steffen Christmann muss diesmal auf Kreisläufer Nikola Sorda wegen Erkrankung verzichten. Ob Linksaußen Niklas Schwenzer diesmal bei sein wird, ist fraglich. Auch ihn plagte eine Grippe.

„Mit der HSG Worms empfangen wir nicht nur einen langjährigen Bekannten, sondern eine Mannschaft, die Mitten im Abstiegskampf befindet und alles dransetzen wird, auch bei uns die Punkte mitzunehmen“, sagte Christmann. Der Sportkoordinator ist sicher, dass sein Kollege Marco Tremmel mit einer entsprechenden Taktik alles versuchen wird, das schnelle Angriffsspiel seiner Mannschaft zu unterbinden. Schon im Hinspiel gelang es den Drachen die Räume von Spielmacher Tim Götz deutlich einzugrenzen. „Ich denke, das wird diesmal nicht viel anders sein“, so Christmann. „Uns ist auch klar, dass Worms nach dem Sieg in Eckbachtal sehr viel Selbstvertrauen gewonnen hat und gegen uns auch befreit aufspielen kann. Gerade solche Mannschaften sind stets brandgefährlich“. Dabei weiß Christmann, dass die Gäste deutlich mehr Potential besitzen, als sie bisher abgerufen haben. „Ich habe richtig gute Spiele gesehen, in denen Worms zur Halbzeit geführt hatte und die bessere Mannschaft war. Schwächephasen in der zweiten Hälfte machten mögliche Siege allerdings zunichte“. Genau jene Phasen will deren Coach Tremmel auch minimieren oder gar ganz abstellen. „Wenn sie das schaffen, dann können sie einen großen Schritt nach vorne in der Tabelle machen“, meinte Christmann. Dabei muss Kollege Tremmel diesmal auf seine Flügelflitzer Marvin Seyfried und Luca Steinführer wegen Verletzungen und Krankheiten verzichten. Über die Personalprobleme der Nibelungenstädter will sich Christmann nicht allzu sehr beschäftigen. Wichtig ist ihm, dass seine Mannschaft höchst fokussiert in die Partie geht und auch vor eigener Kulisse ihre Siegesserie fortsetzen will. Dabei kann er ebenfalls personell nicht aus dem Vollen schöpfen, da die Nachwuchstalente zeitgleich mit der zweiten Mannschaft unterwegs sind. Welche Alternativen sich auf der linken Außenbahn aufdrängen werden, ließ Christmann noch offen.