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Hochdorfer A-Jugend will in die Bundesliga

Im Hochdorfer Jugendhandball wird in der kommenden Saison ein Meilenstein gesetzt: Die A-Jugend der Jungbiber wird ab Mai erstmals in der Vereingeschichte die Qualifikation für die Bundesliga, die höchste Spielklasse im deutschen Jugendhandball, bestreiten.

Für die Vereine aus den Handballverbänden Rheinland, Rheinhessen, Pfalz und dem Saarland stehen für die kommende Bundesliga-Saison vier Startplätze bereit.

Mit dem SV 64 Zweibrücken, den SF DJK Budenheim, der TG Osthofen, der TSG Friesenheim und eben dem TV Hochdorf haben fünf Mannschaften aus diesen Verbänden ihre Mannschaft für die Qualifikationsrunde angemeldet. Da sich der SV 64 als Dritter der A-Jugend-Bundesliga Süd und die Sportfreunde aus Budenheim als Tabellenführer der B-Jugend-Oberliga jedoch sicher für die nächstjährige A-Jugend-Bundesliga-Saison qualifizieren werden, bleiben für die restlichen drei Bewerber nur noch zwei Startplätze übrig. Auch die TSG Friesenheim hat als Tabellensiebter der Ost-Staffel der JBLH noch alle Karten in der Hand. Platz sechs würde zur direkten Qualifikation reichen. Die restlichen Startplätze wird der TVH mit den übrigen Bewerbern aus dem RPS-Bereich sowie dem Hessischen Handballverband in mehreren Qualifikationsturnieren ausspielen.

»Wir haben die A-Jugend-Bundesliga-Quali in erster Linie gemeldet, um uns auf etwas höherem Niveau einspielen und zusammenfinden zu können«, sagt Steffen Christman. Der aktuelle Cheftrainer der Hochdorfer B-Jugend und Co-Trainer der ersten Herrenmannschaft wird in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit Horst Lenz, der bereits in dieser Saison im Trainerteam der A-Jugend aktiv ist, die Geschicke an der Seitenlinie leiten. »Wir treten in der Quali als Außenseiter an, aber ich erwarte, dass wir uns gegen gute Gegner so gut es geht präsentieren. Wir werden in der kommenden Woche beginnen, mit den neuen Mannschaften zu trainieren und haben deshalb noch mehr als einen Monat Zeit, um uns auf die Aufgabe vorzubereiten.«

Jugendkoordinator Nik Dreyer erklärt: »Wir haben zu Beginn des Jahres 2014 unsere Jugendarbeit dahingehend umgestellt, dass wir gesagt haben, wir wollen mittelfristig in die A-Jugend-Bundesliga. Mit den Jahrgängen 1999 und 2000 haben wir sowohl in Sachen Qualität als auch Quantität eine schlagkräftige Truppe beisammen, mit der wir dieses Vorhaben angehen wollen.« In einer Sache ist er sich mit Christmann außerdem einig: »Wir wollen diese Qualifikation auf jeden Fall mitnehmen. Wir müssen sie nicht schaffen, aber wenn wir es gleich im ersten Anlauf doch tun, ist das eine herausragende Sache für den Verein.«