Vorberichte
Für Verlierer brechen schwere Zeiten an
Handball: Drittligist TV Hochdorf im Abstiegsduell gegen TuS Neuhausen – Pfeil will Defensive stärken – Dietz soll Tore zum Sieg beisteuern
HOCHDORF-ASSENHEIM. Der Kampf um den Verbleib in der dritten Handball-Bundesliga geht für den TV Hochdorf weiter. Das Team von Trainer Michael Pfeil empfängt heute, 20 Uhr, TVH-Sportzentrum, Tabellennachbar TSV Neuhausen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän Marco Sliwa, der sich in Großsachsen eine schwere Bänderdehnung zuzog. Das Hinspiel verloren die Grün-Weißen 32:33.Die Revanche für die unglückliche Niederlage in der Vorrunde ist angesagt. Mit einem weiteren Heimsieg kann sich der TV Hochdorf einen Schritt aus der Gefahrenzone entfernen. „Das wird wieder ein Spiel, in dem wir über 60 Minuten gefordert sein werden. Es gibt keine einfachen Spiel mehr. Im Prinzip geht es um vier Punkte“, betont Coach Pfeil und fordert von seinen Akteuren eine 100-prozentige Einstellung.Die Gäste aus Baden-Württemberg rangierten mit einem Zähler mehr auf dem zehnten Platz und benötigen nach zuletzt zwei Niederlagen auch ein Erfolgserlebnis. Vor Wochenfrist kam die Mannschaft von Trainer Florian Beck vor eigener Kulisse gegen die TSG Groß-Bieberau mit 28:38 mächtig unter die Räder. Somit stehen die Neuhausener, die in der vergangenen Saison beide Partien gegen die Grün-Weißen verloren haben, ebenfalls unter Druck. Mit einem Sieg könnten sie sich mit drei Punkten von der Abstiegszone absetzen. Ansonsten droht der Beck-Sieben das Abrutschen hinter den TV Hochdorf. Insofern birgt das Kellerduell des 18. Spieltags eine besondere Brisanz.
„Wir müssen so engagiert wie in der ersten Hälfte gegen den TV Groß-Umstadt ins Spiel gehen und das Tempo auch über 60 Minuten hochhalten“, gibt Pfeil die Marschroute vor. Bereits in den Trainingseinheiten spürte der Trainer, dass die Mannschaft brennt. „Die Jungs wissen, um was es geht und fast alle wollen ja auch in der nächsten Saison in der Dritten Liga spielen“, erklärt Pfeil.
Ein besonderes Augenmerk hat der scheidende Trainer in den vergangenen Tagen zum wiederholten Mal auf die Abwehrarbeit gelegt, denn seine Defensive sei vor Wochenfrist beim Derby in Großsachsen „so löchrig wie Schweizer Käse“ gewesen. „Das hat mir nicht gefallen und deshalb war ich auch sehr enttäuscht“, fordert Pfeil Wiedergutmachung. Herzstück der Gäste ist deren Rückraum mit Dominik Eisele, Simon Wohlrabe und Timo Flechsenhar. Nicht zu unterschätzen ist auf der linken Außenbahn Philipp Frey, der mit derzeit 83 Toren der erfolgreichste Torjäger der Neuhausener ist. Keine einfache Aufgabe für sein Gegenüber, Steffen Dietz, der ebenfalls als Torjäger glänzen möchte. (wij)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.22
Datum: Samstag, den 26. Januar 2013
Tore und Abstiegskampf im Sinn
Handball: In Dritter Liga spitzt sich Lage bei TV Hochdorf und SV 64 Zweibrücken zu – Christoph Morio kennt verschiedene Seiten
Beim Oberligisten TV Offenbach wird Christoph Morio in der nächsten Saison nicht nur wie jetzt Co- und Zweitmannschaftstrainer sein, sondern auch wieder spielen. Bis dahin gilt die Konzentration Handball-Drittligist TV Hochdorf, bei dem im Spiel gegen den TSV Neuhausen/Filder (heute, 20 Uhr) Abstiegskampf angesagt ist.Morio und Rechtsaußen Steffen Dietz zählen immer noch zu Hochdorfs Top-Torschützen, aber das Spiel ist deutlich mehr auf den Rückraum zugeschnitten. So wird Morio, wenn er keinen Konter laufen konnte, im Angriff wieder häufig in der linken Ecke warten. Das Spiel hat sich eben verändert seit seiner Zeit beim TVO, wo er einst das Zuspiel von Volker Herle erwarten konnte und die meisten schnellen Gegenstöße abschloss. Die Entwicklung ist ihm auch aufgefallen, sagt der 28-Jährige. Aber deswegen wird er im Sommer nicht wechseln. Auch nicht wegen der schwierigen Situation beim TVH, der auf Rang elf rangiert. Morio hat ein Angebot von seinem Heimverein bekommen und will noch mal mit Thorsten Scheurer, Norman Dentzer und Benjamin Knoblauch spielen, die schon in Offenbach waren, als er mit Marco Sliwa nach Hochdorf wechselte. Dort spielen sie in der fünften Saison. Michael Pfeil hört nach der Saison beim TVH auf, ein neuer Trainer kommt – „da hätte ich mich noch mal beweisen müssen“, räumt Morio ein.
Beim TVO, der heute parallel gegen die VTV Mundenheim spielt, muss er das nicht mehr. Ob Offenbach gewinnen kann? „Es kommt auf die Torhüterleistung an. Die Zehn-Tore-Klatsche vom Hinspiel wird es nicht mehr geben“, sagt Co-Trainer Morio, obwohl er um den Verdacht auf Kreuzbandriss bei Sebastian Peter weiß und Dominic Hartstern nach seiner langen Pause „noch ein paar Wochen braucht, bis er sein Wurfrepertoire wieder drin hat“.
Morio, der sich beim Handball spielen mal einen Finger brach und an der „Sportlerleiste“ operiert wurde, bereut nichts: „Ich wollte höher spielen, das war durch den großen Umbruch damals beim TV Offenbach in Hochdorf besser möglich.“ Dass es beim TVH „klipp und klar gegen den Abstieg“ geht, habe vor der Saison keiner gedacht. „Blöde Spiele“ mit knappen Niederlagen macht er dafür verantwortlich. Schwächer sei die Mannschaft nicht geworden, aber die Konkurrenz wie Konstanz und Friedberg habe aufgerüstet und besitze andere Trainingsmöglichkeiten.
„Die Liga ist eng zusammen, jetzt mal zwei, drei Spiele gewinnen, dann bist du im gesicherten Mittelfeld“, sagt Hochdorfs Linksaußen, der als Verbandsgemeinde-Inspektor in Offenbach arbeitet und unter anderem für Asylbewerber zuständig ist.
Nach Neuhausen sind Herrenberg und der SV Zweibrücken die nächsten Gegner, die beide in der Tabelle hinter Hochdorf rangieren. Eines weiß Morio ganz sicher: Beim pfälzischen Pokal-Final-Four „bin ich auf jeden Fall dabei, als Spieler oder als Co-Trainer“. Offenbach spielt im Viertelfinale am 8. Februar gegen Hochdorf.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.22
Datum: Samstag, den 26. Januar 2013
Hochdorf in Abstiegsnot
Handball: Heute gegen Groß-Umstadt unter Druck
HOCHDORF-ASSENHEIM. Das Abstiegsgespenst geht um. Davon wollen sich die Handballer des Drittligisten TV Hochdorf aber nicht erschrecken lassen. Im ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den Tabellenelften TV Groß-Umstadt soll nach zehn Spielen ohne Sieg der Befreiungsschlag folgen (heute, 19.30 Uhr, TVH-Sportzentrum).Lichtblick am Horizont: Mit einem 36:25-Erfolg im Pfalzpokal bei der TS Rodalben hat Hochdorf Selbstvertrauen getankt. Und dies nach zuvor zwei kräftezehrenden Einheiten am Spieltag. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft wieder aus dem Tal heraus will und auch derzeit bereit ist, mehr für den sportlichen Erfolg zu tun“, sagt Trainer Michael Pfeil, der seine Mannschaft schon am Neujahrstag zur ersten Einheit zusammenrief. „Wir sind alle in der Pflicht. Die Verunsicherung ist weg, die Trainerfrage ist geklärt und fast alle Spieler haben ihre Verträge verlängert. Unmittelbar vor der richtungsweisenden Partie haben Kai Zimmermann, Jonas Kupijaj und Stefan Job ihre Verträge unterzeichnet. Das zeigt, dass sie auch weiterhin dritte Liga spielen wollen. Jetzt gilt es, die Punkte zu holen“, betont Pfeil.Die ersten beiden Zähler sollen schon gegen den TV Groß-Umstadt eingefahren werden. „Das wird aber nicht einfach. Die Gäste sind eine eingespielte Mannschaft und bestens besetzt“, sagt Pfeil. Die Südhessen haben einen Zähler mehr als Hochdorf. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Es gibt jetzt keine einfachen Partien mehr“, sagt Pfeil. (wij)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.10
Datum: Samstag, den 12. Januar 2013
Hochdorf gegen starken Bundesliga-Nachwuchs unter Druck
Handball: Pfälzer treffen morgen auf die SG Kronau-Östringen, die Reserve des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers Rhein-Neckar-Löwen
HOCHDORF-ASSENHEIM. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Handball-Drittligist TV Hochdorf steckt nach acht Spielen ohne Sieg in der Krise. Im letzten Spiel des Jahres gegen den Aufsteiger SG Kronau-Östringen II soll die Talfahrt beendet werden (morgen, 20.30 Uhr, TVH-Sportzentrum).„Wir haben bisher genug leiden müssen, deshalb wollen wir uns mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause verabschieden“, sagt TVH-Trainer Michael Pfeil. Doch der Druck des Gewinnen müssens steigt zunehmend, da Hochdorf nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt ist. „Wenn man mit aller Macht gewinnen möchte, dann verkrampft man auch, und dann geht der Schuss nach hinten los“, betont Pfeil.Vom Gang in die Oberliga spricht derzeit (noch) niemand in Hochdorf. „Die Mannschaft kann mehr als sie bisher gezeigt hat“, ist Pfeil überzeugt. Die Einstellung jedenfalls stimme, ergänzt Pfeil.
Unverändert ist allerdings die schwache Trainingsbeteiligung. „Wir haben das Pech, dass nicht alle Spieler aus beruflichen Gründen bei allen Einheiten dabei sein können“, bedauert Pfeil. Ein Dilemma, das ihn in seiner Vorbereitung einschränkt. Dennoch hat gestern Abend die Mannschaft in einer Videoanalyse den Gegner unter die Lupe genommen.
Steffen Christmann, vor der Saison vom A-Jugend-Bundesligisten TSG Friesenheim gekommen, kennt einen Teil des Gegners aus früheren Begegnungen. Kreisläufer Kai Dippe, Torhüter Sebastian Ullrich, die Rückraum-Asse Niels Kretschmer und David Schmidt sowie Linksaußen Gian-Luca Pauli standen ihm noch in der letzten Saison in der A-Jugend gegenüber. „Wir dürfen nicht glauben, das ist eine junge Mannschaft, die wir einfach so bezwingen können“, warnt Christmann. „Man muss sich nur die Tabelle ansehen“, meint der 19 Jahre alte angehende Abiturient mit Blick auf die 15:13-Punkte der Badener. In den letzten beiden Spielen blieb die Mannschaft von Trainer Klaus Gärtner bei der HBW Balingen-Weilstetten II und vor eigenem Publikum gegen SV 64 Zweibrücken ohne Niederlage. „Unser Ziel war es in den letzten drei Spielen vier Punkte zu holen, drei haben wir“, sagt Gärtner, „wir werden Hochdorf nicht unterschätzen, auch, wenn die Mannschaft deutlich hinter ihren Erwartungen geblieben ist.“
Seinen Beitrag zum Erfolg des TVH möchte Steffen Christmann leisten. Doch Trainer Michael Pfeil will über seinen Einsatz erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. „Nach seiner schweren Knieverletzung wollen wir ihn behutsam an die Aufgaben heranführen. Steffen war ja schon fest im Kader, ehe ihn die Verletzung zurückwarf“, betont Pfeil. Dennoch gehört Christmann die Zukunft. „Ich will mich rasch in der Dritten Liga durchbeißen“, sagt der 19 Jahre alte Bad Dürkheimer. Den letzten Erfolg feierte der TVH gegen einen Aufsteiger: Am 29. September siegte Hochdorf gegen den SV 64 Zweibrücken – ein gutes Omen für morgen? (wij)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.290
Datum: Donnerstag, den 13. Dezember 2012
Lanninger lässt Zukunft offen
Handball: Drittligist TV Hochdorf heute Abend gegen TSV Groß-Bieberau
HOCHDORF-ASSENHEIM. Nach zuletzt sieben Spielen ohne Sieg soll die Durststrecke ein Ende haben. So steht Handball-Drittligist TV Hochdorf heute, 20 Uhr, TVH-Sportzentrum, gegen die TSG Groß-Bieberau vor einer Schlüsselpartie. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Wir wollen die Talfahrt beenden“, sagt Linkshänder Daniel Lanninger. Mit 11:13 Punkten stehen die Grün-Weißen derzeit auf Platz elf, während die Odenwälder mit zwei Zählern mehr auf der Habenseite Sechster sind.Die Gründe für die Negativserie sieht der angehende Speditionskaufmann in der Verletztenmisere der vergangenen Wochen. „Wann hatten wir zuletzt alle Spieler im Training?“, fragt Lanninger. Ein Dilemma, das Trainer Michael Pfeil immer wieder vor Probleme stellt. Nicht anders war es beim Abschlusstraining am Donnerstag. Jonas Kupijaj und Steffen Christmann fallen weiter aus, Marco Sliwa hütete mit einer Grippe das Bett, und Andy Mauer fehlte berufsbedingt. „Wenn man in einem Abschlusstraining nicht mal Sechs gegen Sechs spielen kann, dann ist das für alle Beteiligten ärgerlich“, sagt Pfeil. „Das wirkt sich auf die Moral aus“, ergänzt Lanninger. Einziger Lichtblick war Benny Ritter, der wohl gegen Groß-Bieberau in den Kader zurückkehren dürfte. „Ich hoffe, dass er uns in der Abwehr helfen kann“, sagt Pfeil, der trotz des Verletzungspechs die gute Stimmung im Team herausstellte.„An der Einstellung liegt es nicht. Die Mannschaft will die Spiele gewinnen. Wenn man aber mit acht oder neun Mann spielt, ist man irgendwann platt“, verdeutlicht Lanninger. Der Linkshänder war zu Beginn der Saison in einem Tief, nachdem er schon in der vergangenen Runde mit Pfeiffer'schem Drüsenfieber lange ausfiel. „Da denkt man schon darüber nach, ob man es in der Dritten Liga noch schaffen kann“, sagt Lanninger. Inzwischen hat er seine Talsohle überwunden. „Es ist toll, wie er an sich gearbeitet und an sich geglaubt hat. Er muss aber noch stabiler werden“, lobt TVH-Coach Pfeil.
Für das Eigengewächs ist die Entscheidung Pfeils, sein Amt zum Saisonende aufzugeben, keineswegs ein Grund, der die Mannschaft hemmt. „Seine Entscheidung kam überraschend, aber damit müssen wir umgehen“, sagt Lanninger, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft. Bisher gab es noch keine Gespräche mit dem Verein. „Wie ich mich entscheide, wird auch davon abhängen, wer künftig Trainer sein wird.“ Mehr Sorge bereitet dem 2,02 Meter großen Linkshänder die Frage, ob das Team zusammenbleibt. „Ich versuche mich auf die Spiele zu konzentrieren, denn in Groß-Bieberau, Köndringen-Tenningen und Kronau-Östringen treffen wir jetzt auf drei Mannschaften, gegen die wir einen Schritt nach vorne machen können“, erklärt Lanninger. Der Anfang soll gegen die Odenwälder gemacht werden, die in dieser Saison in fremden Hallen nur einmal gewonnen haben. (wij/Foto: Kunz)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.280
Datum: Samstag, den 01. Dezember 2012
Lanninger lässt Zukunft offen
Handball: Drittligist TV Hochdorf heute Abend gegen TSV Groß-Bieberau
HOCHDORF-ASSENHEIM. Nach zuletzt sieben Spielen ohne Sieg soll die Durststrecke ein Ende haben. So steht Handball-Drittligist TV Hochdorf heute, 20 Uhr, TVH-Sportzentrum, gegen die TSG Groß-Bieberau vor einer Schlüsselpartie. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Wir wollen die Talfahrt beenden“, sagt Linkshänder Daniel Lanninger. Mit 11:13 Punkten stehen die Grün-Weißen derzeit auf Platz elf, während die Odenwälder mit zwei Zählern mehr auf der Habenseite Sechster sind.Die Gründe für die Negativserie sieht der angehende Speditionskaufmann in der Verletztenmisere der vergangenen Wochen. „Wann hatten wir zuletzt alle Spieler im Training?“, fragt Lanninger. Ein Dilemma, das Trainer Michael Pfeil immer wieder vor Probleme stellt. Nicht anders war es beim Abschlusstraining am Donnerstag. Jonas Kupijaj und Steffen Christmann fallen weiter aus, Marco Sliwa hütete mit einer Grippe das Bett, und Andy Mauer fehlte berufsbedingt. „Wenn man in einem Abschlusstraining nicht mal Sechs gegen Sechs spielen kann, dann ist das für alle Beteiligten ärgerlich“, sagt Pfeil. „Das wirkt sich auf die Moral aus“, ergänzt Lanninger. Einziger Lichtblick war Benny Ritter, der wohl gegen Groß-Bieberau in den Kader zurückkehren dürfte. „Ich hoffe, dass er uns in der Abwehr helfen kann“, sagt Pfeil, der trotz des Verletzungspechs die gute Stimmung im Team herausstellte.„An der Einstellung liegt es nicht. Die Mannschaft will die Spiele gewinnen. Wenn man aber mit acht oder neun Mann spielt, ist man irgendwann platt“, verdeutlicht Lanninger. Der Linkshänder war zu Beginn der Saison in einem Tief, nachdem er schon in der vergangenen Runde mit Pfeiffer'schem Drüsenfieber lange ausfiel. „Da denkt man schon darüber nach, ob man es in der Dritten Liga noch schaffen kann“, sagt Lanninger. Inzwischen hat er seine Talsohle überwunden. „Es ist toll, wie er an sich gearbeitet und an sich geglaubt hat. Er muss aber noch stabiler werden“, lobt TVH-Coach Pfeil.
Für das Eigengewächs ist die Entscheidung Pfeils, sein Amt zum Saisonende aufzugeben, keineswegs ein Grund, der die Mannschaft hemmt. „Seine Entscheidung kam überraschend, aber damit müssen wir umgehen“, sagt Lanninger, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft. Bisher gab es noch keine Gespräche mit dem Verein. „Wie ich mich entscheide, wird auch davon abhängen, wer künftig Trainer sein wird.“ Mehr Sorge bereitet dem 2,02 Meter großen Linkshänder die Frage, ob das Team zusammenbleibt. „Ich versuche mich auf die Spiele zu konzentrieren, denn in Groß-Bieberau, Köndringen-Tenningen und Kronau-Östringen treffen wir jetzt auf drei Mannschaften, gegen die wir einen Schritt nach vorne machen können“, erklärt Lanninger. Der Anfang soll gegen die Odenwälder gemacht werden, die in dieser Saison in fremden Hallen nur einmal gewonnen haben. (wij/Foto: Kunz)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.280
Datum: Samstag, den 01. Dezember 2012
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