Vorberichte

SG Kronau/Östringen : TV Hochdorf

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Am Samstagabend beschließen die Junglöwen die Saison in der dritten Liga Süd mit dem Heimspiel gegen den TV Hochdorf. Die Gärtner-Sieben erwartet um 19 Uhr in der Kronauer Mehrzweckhalle zum Abschluss einer erfolgreichen Saison die abstiegsgefährdeten Pfälzer, die unbedingt Punkten müssen, um den Verbleib in Liga 3 zu sichern.

„Hochdorf muss punkten und wird dafür alles tun. Wir werden ihnen den Sieg nicht auf einem silbernen Tablett servieren. Wir wollen unsere Saison mit einem Heimsieg krönen“, erwartet SG-Trainer Klaus Gärtner ein umkämpftes und hektisches Saisonfinale. Der TV Hochdorf steckt nach der unglücklichen Heimniederlage weiter tief im Abstiegskampf. Am letzten Spieltag kämpfen neben den Pfälzern (25 Punkte) noch Herrenberg (25), Neuhausen (24) und Groß-Umstadt (24) um den Klassenerhalt. „Hochdorf hat eigentlich die Qualität, um im vorderen Feld der Tabelle zu stehen. Seit dem Trainerwechsel haben sie einen Schritt nach vorne gemacht. Wir müssen eine Top-Leistung abliefern, um zu gewinnen“, hofft der SG-Coach auf ein starke Leistung seiner Mannschaft. Die Stärken der Matschke-Sieben sieht Gärtner im Tempospiel über die schnellen Außenspieler. Dazu zieht im Rückraum das Spielmachergespann Hundt und Beutler geschickt die Fäden und bringt die starken Rückraumschützen immer wieder in Position. Neben der Kontrolle der gegnerischen Stärken wird auch viel davon abhängen inwieweit man die eigenen personellen Ausfälle kompensieren kann.

„Wir werden auf einige Spieler verzichten müssen, unter anderem auf unseren Haupttorschützen Michel Abt. Mal sehen wie wir das lösen“, wird Gärtner wieder einmal improvisieren müssen.  Im Anschluss an die Partie gegen Hochdorf hat sich die Mannschaft noch einige Besonderheiten für Fans und Sponsoren einfallen lassen, u.a. haben alle Meistermannschaften egal aus welcher Sportart  und Abiturienten mit Abi-Shirt freien Eintritt. „Die Jungs haben eine tolle Saison gespielt und jetzt wollen sie mit Fans und Sponsoren feiern. Dafür haben sie sich richtig viel einfallen lassen. Dazu werden wir einige Jungs verabschieden müssen“, hofft der 37 jährige Übungsleiter auf einen runden Saisonabschluss. 

 

Quelle: Homepage Rhein-Neckar-Löwen
http://www.rhein-neckar-loewen.de/news/loewen-news/detail/3918
 

Die letzte Chance

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Handball: Der TV Hochdorf darf heute Abend bei der SG Kronau-Östringen II nicht verlieren, sonst droht der Abstieg aus der Dritten Liga. Für den einzigen vorderpfälzischen Drittligisten ist es daher das Spiel des Jahres. Denn ein möglicher Abstieg hätte wohl Folgen für den schon fast kompletten Kader.


Von Jochen Willner


KRONAU. Die Handballer des TV Hochdorf haben es selbst in der Hand: Mit einem Sieg oder einem Unentschieden bei der SG Kronau-Östringen II (heute, 19 Uhr, Mehrzweckhalle Kronau) bleibt der TVH Drittligist. Trainer Benny Matschke kann bei dem wichtigen Spiel auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.Es ist aus der Sicht des TV Hochdorf das Spiel des Jahres. Der Verein will unbedingt in der dritten Liga bleiben. Die Mannschaft von Trainer Matschke hat auch das Zeug dazu, in der Liga zu bleiben. Doch sicher ist das nicht. 60 Minuten werden über das Schicksal des TVH heute entscheiden. Der Druck ist immens. Doch die Mannschaft hat beim „Schlüsselspiel“ in Zweibrücken bewiesen, dass sie mit dieser Situation fertig werden kann. Damals gewann der TVH dieses vorentscheidende Spiel klar. 


Doch in Kronau erwartet Hochdorf eine Mannschaft mit einer ganz anderen Klasse als in Zweibrücken damals. Der Nachwuchs des Mannheimer Bundesligisten steht im sicheren Mittelfeld der Liga. Da ist es gut für Matschke, dass er auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Andy Mauer, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, ist an seiner früheren Wirkungsstätte im TVH-Kader. 


Diese Woche stand ganz im Zeichen des „Abstiegsendspiels“. Die Mannschaft habe einen enormen Teamgeist demonstriert und zog in den Trainingseinheiten voll mit, lobte Matschke. „Man spürt, dass jeder unbedingt den Klassenverbleib will. Das ist die richtige Einstellung“, sagt Matschke. Ein Abstieg wäre nämlich für die Region bedauerlich. Da Zweibrücken schon abgestiegen ist, wäre im Falle eines TVH-Abstieges kein Pfälzer Verein mehr in der dritten Liga. Deshalb steht die Handball-Pfalz hinter dem TV Hochdorf. Das war schon beim letzten Heimspiel so. 550 Zuschauer waren gegen Köndringen/Tenningen gekommen – Rekordbesuch in dieser Saison. Auch in Kronau werden viele Hochdorfer Fans ihre Mannschaft anfeuern. 


Wann aber bleibt der TV Hochdorf in der Liga?Wenn die Mannschaft heute in Kronau-Östringen gewinnt. 


Reicht auch ein Unentschieden?Ja. Und zwar dann, wenn der TSV Neuhausen/Filder im Duell bei der SG H2Ku Herrenberg einen Punkt holt. Dann hätte Neuhausen/Filder 25 Zähler. Herrenberg und Hochdorf wären mit 26 Zählern punktgleich, aber im direkten Vergleich landet Hochdorf hinter Herrenberg auf Platz zwölf. Hochdorf bliebe dann drittklassig. Dies gilt auch, wenn Groß-Umstadt beim TV Kirchzell einen oder gar zwei Punkte holt. Hochdorf und Groß-Umstadt (bei einem Sieg) wären dann mit 26 Zählern punktgleich. Da Hochdorf beide Spiele zu seinen Gunsten entschied, bliebe Groß-Umstadt in der Tabelle hinter Hochdorf.


Kann der TV Hochdorf auch bei einer Niederlage bei der SG Kronau-Östringen II drittklassig bleiben?Ja. Aber nur, wenn Neuhausen/Filder in Herrenberg sowie Groß-Umstadt in Kirchzell verlieren.


Wann steigt der TV Hochdorf ab?Wenn Hochdorf in Kronau-Östringen verliert und Neuhausen/Filder in Herrenberg sowie Groß-Umstadt in Kirchzell gewinnen. Der TV Hochdorf und Herrenberg wären dann mit 25 Zählern punktgleich. Da Herrenberg aus den beiden Partien gegen Hochdorf ein Plus von vier Toren hat, steht Hochdorf als Drittletzter in der Liga als Absteiger fest. 

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Ludwigshafener Rundschau 
Ausgabe: Nr.108 
Datum: Samstag, den 11. Mai 2013 
 
 
 
 

Ums Ganze

Handball: TV Hochdorf heute in Kronau


HOCHDORF-ASSENHEIM (thc). In der Mehrzweckhalle in Kronau geht es heute (19 Uhr) vielleicht ums Ganze für den TV Hochdorf in Sachen Dritte Handball-Liga. Die einfachste Lösung, die den Klassenerhalt bedeutet: ein Sieg beim Tabellenvierten SG Kronau-Östringen II.Ausgenommen Jörn Christmann (nimmt Antibiotika) und Kai Zimmermann (Uni-Veranstaltung), hatte TVH-Trainer Benjamin Matschke gestern alle Spieler beim Abschlusstraining. Auch Andreas Mauer kann auflaufen in seinem „Abschiedsspiel“ für den TVH. Mauer spielte vor zehn Jahren in Kronau, wo der aus Lingenfeld stammende Linksaußen Denni Djozic immer wieder an die Tür zur Bundesligamannschaft anklopft.Mit dem Abstieg wollen sich weder TVH-Chef Christian Deller noch Matschke befassen. Gestern ging es allein um die Taktik für Kronau. „Wenn es so sein soll, soll es so sein“, sagt der Trainer. Kämpferisch habe er seiner Mannschaft noch nie etwas vorwerfen können, auswärts könne sie vielleicht lockerer auftreten, sie habe gezeigt, dass sie gegen jeden gewinnen kann.


„Jetzt müssen wir uns belohnen“, sagt Matschke, der Ende Januar für Michael Pfeil kam, in elf Spielen zwölf Punkte holte und den Schritt nicht bereut: „Ich bin froh, dass ich das gemacht habe. Das Vertrauen, das sie mir in Hochdorf entgegenbringen, ist nicht selbstverständlich.“


„Wir haben die Hausaufgaben gemacht, die Mannschaft noch nicht“, appelliert TVH-Chef Christian Deller, „sie kann selbst bestimmen, wo sie nächste Runde spielen will.“ Tiefer gehende Probleme im Fall der Fälle erkennt er nicht. Er schließe Verträge immer für drei Klassen ab. Ein Abstieg würde allerdings ein verlorenes Jahr bedeuten. 

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Ludwigshafener Rundschau 
Ausgabe: Nr.108 
Datum: Samstag, den 11. Mai 2013 
   

Hochdorfs Team nimmt Formen an

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handball: Neuer Co-Trainer für Drittligist


HOCHDORF-ASSENHEIM. Handball-Drittligist TV Hochdorf hat es noch selbst in der Hand: Mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison gegen die SG Köndringen-Teningen kann die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke vorzeitig den Klassenverbleib sichern. Allerdings fehlt Andreas Mauer aus beruflichen Gründen. Dagegen steht Kai Zimmermann wieder im TVH-Kader.Während Zimmermann nach seiner Verletzung am Auge sowie einer schweren Rippenprellung im Endspurt wieder zur Verfügung steht, werden Andy Röll (TSG Haßloch), Christoph Morio (TV Offenbach), Andreas Mauer (Karriereende) und Benjamin Ritter (II. Mannschaft) von Abteilungsleiter Toni Bernhardt vor der Partie verabschiedet.Niklas Schwenzer bekommt nach den Worten von Vereinschef Christian Deller künftig beim TV Hochdorf ein Erstspielrecht und gleichzeitig ein Zweitspielrecht für den Zweitligisten TSG Friesenheim. Umgekehrt ist die Situation von Schwenzers Mitbewohner Christopher Klee. Der gebürtige Rheinhesse wird in der nächsten Saison erstmals das grün-weiße Trikot tragen. Dies gilt auch für Stefan Job und Maximilian Labroue, die nun endgültig zum TV Hochdorf wechseln werden. 


Geklärt werden konnte zum Rundenende auch die Frage des künftigen Co-Trainers. Carsten Hoffmann heißt der neue Mann an der Seite von Matschke, der einst bei Salamander Kornwestheim das Tor hütete und derzeit beim Badenligisten TuS Neuenbürg tätig ist. „Carsten war mein Wunschkandidat. Ich bin froh, dass er mich in der kommenden Saison unterstützt“, sagt Matschke, der sonst keine Gedanken an die kommende Spielzeit verschwendet. Zunächst gelte es nämlich, die kommenden beiden Spieltage erfolgreich zu bestehen. Nur mit einem Sieg dürfte Hochdorf alle Sorgen um den Verbleib in der Liga los sein. Bei einer Niederlage gegen die Südbadener müssen sie auf die Schützenhilfe des TV Nieder-Roden (bei TSV Neuhausen/Filder) und TSV Friedberg (in Groß-Umstandt) hoffen. Sollten Nieder-Roden und Groß-Umstadt am vorletzten Spieltag ohne Punkte bleiben, dann ist der Klassenverbleib vorzeitig gesichert. 


Auf solche Rechenspiele will sich Matschke jedoch nicht einlassen. „Bei unserem letzten Heimspiel wollen wir nicht nur unserem Publikum ein spielerisches Dankeschön liefern, sondern uns für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnen. Gleichzeitig wollen wir uns mit einem Punktgewinn aus der Gefahrenzone bringen“, sagt Matschke und appelliert an alle Handball-Fans, die auch in der nächsten Saison dritte Liga in Hochdorf sehen wollen, die junge Mannschaft zu unterstützen. „Das hat die Mannschaft verdient“, ergänzt Matschke. So hofft auch Vereinschef Deller, dass diesmal die Zuschauer und Fans als „achter“ Mann hinter der Mannschaft stehen. „Der Fanclub wird sich auch diesmal wieder engagieren, aber wir brauchen alle Zuschauer, um unsere Mannschaft zu unterstützen“, betonte Deller und bestätigte, dass die Personalplanungen für die nächste Spielzeit noch nicht abgeschlossen sind. (wij)

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Ludwigshafener Rundschau 
Ausgabe: Nr.103 
Datum: Samstag, den 04. Mai 2013 
   

TVH nach Groß-Bieberau

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Ohne Kai Zimmermann (Zerrung) und ohne Andreas Mauer, der aus beruflichen Gründen wohl nur noch ein Spiel bestreiten kann, tritt der TV Hochdorf heute, 18 Uhr, bei der heimstarken TSG Groß-Bieberau an. „Der Druck ist weiter da, zum Glück können wir aus eigener Kraft den letzten Schritt machen“, sagte der Hochdorfer Trainer Benjamin Matschke zur Ausgangslage auf Rang elf in der Dritten Handball-Liga Süd. Niklas Schwenzer ist heute wieder mit von der Partie. (thc)

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Donnersberger Rundschau 
Ausgabe: Nr.98 
Datum: Samstag, den 27. April 2013 
 
 

Planungen fast abgeschlossen

GROSS-BIEBERAU. Der Kampf um den Klassenverbleib geht weiter. Nach zuletzt zwei Niederlagen will Handball-Drittligist TV Hochdorf diesmal beim Tabellenfünften TSG Groß-Bieberau (heute, 18 Uhr, Großsporthalle Groß-Bieberau) wieder punkten. Bis auf den angeschlagenen Linkshänder Kai Zimmermann und den aus beruflichen Gründen fehlenden Andreas Mauer kann Trainer Benjamin Matschke auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich zwei Punkte zu holen und einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib zu machen“, sagt Matschke. Groß-Bieberau verlor bisher in eigener Halle nur gegen den Meister TSV Friedberg. Froh ist man beim TVH, dass die Personalplanungen fast abgeschlossen sind. Als Abgänge stehen bisher Christoph Morio (TV Offenbach), Andreas Mauer (Karriereende) und Andy Roell (Ziel unbekannt) fest. Während Christopher Klee (TSG Friesenheim) den Abgang von Andy Mauer kompensieren soll, beerbt Niklas Schwenzer, Christoph Morio. (wij)

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Ludwigshafener Rundschau 
Ausgabe: Nr.98 
Datum: Samstag, den 27. April 2013 
 
 
 
Hochdorf fordert Groß-Bieberau heraus
Handball, Dritte Liga 


Die TSG Groß-Bieberau bestreitet am Samstag (18 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) das vorletzte Heimspiel. Zu Gast ist TV Hochdorf. Während es für die Odenwälder darum geht, den fünften Rang zu sichern, braucht der Gegner Zählbares, um dem Abstieg sicher zu entgehen. Allerdings ist es gut möglich, dass die erkämpften 24 Zähler schon reichen.

Häufig standen sich diese beiden Mannschaften gegenüber – gerade zu Regionalliga-Zeiten entwickelte sich meist ein umkämpfter Vergleich. Am Ende oft mit dem besseren Ende für die Odenwälder.

Gewarnt sein sollte Groß-Bieberau, denn seit Februar spielen die Pfälzer im Aufwind. Seit dem Zeitpunkt, als Benjamin Matschke vorzeitig als Spielertrainer verpflichtet wurde. Der damals verletzte Kapitän des Zweitligisten TSG Friesenheim, bekam die Freigabe. Mit Matschke an der Seitenlinie schaffte Hochdorf eine Serie von sieben Partien ohne Niederlage. Aufpassen muss Groß-Bieberau auf Spielmacher Tim Beutler (94 Tore) und Linkshänder Kai Zimmermann (101). Zwei Torjäger, die ein Spiel alleine entscheiden können. Bei den Südhessen fehlt Rechtsaußen Jan Döll (Knieprobleme).

Die personellen Planungen für die neue Spielzeit sind beinahe abgeschlossen. Beim letzten Heimspiel in zwei Wochen gegen den Tabellenletzten TSG Münster soll der Kader komplett sein.

 

26. April 2013  | kaf
Quelle: Darmstädter Echo
   

Job macht guten Job

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handball: Der Hochdorfer Kreisläufer ist eine feste Größe beim Drittligisten


HOCHDORF-ASSENHEIM. Der Verbleib in der dritten Handball-Liga ist noch nicht sicher. Noch vier Zähler fehlen dem TV Hochdorf zum Klassenverbleib. Doch gegen den Tabellenzweiten HBW Balingen-Weilstetten II dürfte es schwer werden, dem Ziel einen Schritt näherzukommen (heute, 19.30 Uhr, TVH-Sportzentrum). Dabei feiert Kreisläufer Stefan Job ein Wiedersehen mit den Balingern, deren Trikot er noch in der vergangenen Saison trug.„Mit einigen Spielern habe ich regelmäßig Kontakt, aber es ist für mich kein besonderes Spiel“, beteuert der 20 Jahre alte Kreisläufer des TV Hochdorf. „Es ist ein Spiel wie jedes andere. Es geht um zwei Punkte“, betont der 1,93 Meter große Ottersheimer.Dabei erwartet ihn und seine Mitspieler eine besonders schwere Aufgabe. Denn Balingen-Weilstetten tritt Woche für Woche in einer anderen Besetzung an, weil immer wieder junge Spieler für den Bundesliga-Kader abgestellt werden müssen. „Da weiß man nie, wer kommt. Dazu hat die Mannschaft mit dem derzeitigen zweiten Platz enormes Selbstvertrauen gewonnen“, sagt Job. „Wir werden uns aber nicht verstecken. Wir können zu Hause jeden schlagen“, tönt der Südpfälzer selbstbewusst. 


So sieht es auch Trainer Benjamin Matschke. „Wenn wir an einem Strang ziehen, jeder alles gibt und wir in der Abwehr wieder gut stehen, dann haben wir eine Chance“, meint Matschke, der zugleich auf seinen früheren Trainer beim damaligen Bundesligisten VfL Pfullingen, Eckhardt Nothdurft, trifft. „Er hatte mir die Chance gegeben, mit 21 Jahren erste Liga zu spielen. Er ist ein positiv Verrückter und wird seine Jungs akribisch gegen uns vorbereiten“, sagt Matschke. Nothdurft war auch der Mentor von Stefan Job. Die Zusammenarbeit dauerte allerdings nur eine Spielzeit. „Balingen hat den totalen Umbruch vollzogen, so dass ich keinen Vertrag mehr erhielt“, sagt Job: „Ich habe dort aber viel gelernt, auch wenn ich kaum gespielt habe.“ 


Das hat sich mit dem Wechsel nach Hochdorf geändert. Job macht einen sehr guten Job und ist am Kreis und im Innenblock unverzichtbar. Deshalb wird er künftig auf das Zweitspielrecht für seinen Heimatverein SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam verzichten und nur noch das Hochdorfer Trikot tragen. Dadurch entfällt die Trainingspendelei.


Dabei musste der gelernte Maschineneinrichter zunächst einen Positionswechsel in Kauf nehmen. Zunächst hatte man den 96 Kilogramm schweren Hünen für den Rückraum verpflichtet. Heute ist er am Kreis und im Innenblock im Wechsel mit Kapitän Marco Sliwa eine feste Größe. Job will aber höher hinaus. „Wenn sich eine Chance ergibt, dann will ich diese nutzen“, sagt er, schiebt aber umgehend hinterher: „Derzeit fühle ich mich in Hochdorf sehr wohl.“ (wij)

 

Quelle: 
Verlag: DIE RHEINPFALZ 
Publikation: Ludwigshafener Rundschau 
Ausgabe: Nr.92 
Datum: Samstag, den 20. April 2013 
   

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